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Krankheit
Grundlagen der Spastik
Eine Spastik ist eine krankhafte Erhöhung der Muskelspannung (Muskeltonus). Im Wachzustand sind bei jedem Menschen, auch bei scheinbarer Inaktivität, immer einige Muskelfasern angespannt. Diese Grundspannung ermöglicht beispielsweise, dass wir aufrecht sitzen und stehen oder den Kopf gerade halten können.
Liegt eine Spastik vor, so tritt bei der Dehnung eines Muskels ein Widerstand auf, die Muskulatur verkrampft. Dies ist im Gegensatz zur Muskelstarre (Rigor) umso stärker ausgeprägt, je rascher der Muskel passiv gedehnt wird. Der spastische Muskel reagiert auf Bewegung mit extremer Verkürzung, und eine Bewegung kann nur unter Anstrengung, teilweise unter Schmerzen, durchgeführt werden.
Je nach Lokalisation kann man die Spastik unterscheiden in
- Hemispastik (eine Körperhälfte ist betroffen)
- Paraspastik (beide Beine oder beide Arme sind betroffen)
- Tetraspastik (Arme und Beine sind betroffen, wobei auch die Rumpfmuskulatur betroffen sein kann)
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