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Krankheit
Ausprägungen
Wie äußert sich die Spastik?
Für die Betroffenen äußert sich die spastische Tonuserhöhung als erhebliche Einschränkung der Mobilität. Aktive Bewegungen sind sehr mühsam und oft nur noch wenig kontrolliert möglich. Zusätzlich zur Spastik kommt es auch zu Ausfallsymptomen wie z. B. Paresen (Teil-Lähmungen), die mehr oder weniger stark ausgeprägt sein können.
Im Rahmen einer Spastik gehen Ausfallsymptome und gesteigerte Aktivität Hand in Hand, sodass der Arzt sogenannte Negativ- und Positiv-Symptome unterscheidet.
Wichtigste Positiv-Symptome:
- Erhöhter Muskeltonus
- Zunahme der Dehnungsreflexe
- Kloni, Spasmen
Wichtigste Negativ-Symptome:
- Verlust an Kraft und dadurch motorische Ermüdbarkeit
- Verlust an Koordination und Feinmotorik
- Paresen (Teil-Lähmungen)
Häufig verursacht die Spastik Schmerzen sowie ein Schwere- und Spannungsgefühl. Eine chronische Spastik kann zu langfristigen Veränderungen an den Muskeln, Gelenken und Sehnen wie Fehlstellungen und Versteifungen führen.
Spätsymptome:
- Mangelversorgung des Muskels
- Kontrakturen (dauerhafte Verkürzung der Muskulatur, Sehnen und Bänder)
- Fibrosen (krankhafte Vermehrung des Bindegewebes)
- Atrophien (Muskelabbau)
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